Die nächste Gemeinderatssitzung findet am

Mittwoch, den 30.06.2021 um 19:00 Uhr

im Bürgersaal des Rathauses in Täferrot statt.

Hierzu ist die Bürgerschaft herzlich eingeladen.

Vorgesehene Tagesordnung für die öffentliche Sitzung:

1. Bürgerfragen

2. Anpassung Elternbeiträge Kindergarten 2021 / 2022

3. Anpassung Beiträge Schulkind- und Ferienbetreuung 2021 / 2022

4. Angebot Zwischenzeitbetreuung Kindergarten / Schulbeginn

5. Informationen „Dorfputzete @ Täferrot“

6. Verschiedenes

     - Corona Situation in der Gemeinde

     - Informationen aus der Vereinsvorständesitzung / Kinderferienprogramm

     - Informationen Stand Anschaffung Defibrillatoren

     - Informationen aktuelle Themen in der Gemeinde 

7. Anfragen der Gemeinderäte

Eine nichtöffentliche Sitzung schließt sich an.

Aufgrund der aktuellen Lage werden alle Teilnehmer*innen und Besucher*innen gebeten einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Sofern Sie über keinen geeigneten Mund- und Nasenschutz verfügen, wird Ihnen dieser im Eingangsbereich kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Markus Bareis

Bürgermeister

Die Geschäftsbereiche Gesundheit sowie Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung der Kreisverwaltung informieren darüber, dass im Ostalbkreis dieses Jahr bereits mehrere Fälle der Hasenpest  - auch Tularämie genannt -  bei Feldhasen bekannt wurden.

Die Befunde stammen aus den Gebieten Dalkingen, Durlangen und Schwäbisch Gmünd.

Die Tularämie ist eine hochansteckende Zoonose, also eine vom Tier auf den Menschen übertragbare Erkrankung, die durch Bakterien der Art Francisella tularensis hervorgerufen wird. Bei infizierten Tieren kommt es in der Regel in kürzester Zeit zu einer fieberhaften Allgemeininfektion, die mit Abmagerung, Schwäche und Apathie einhergeht. Nicht selten ist damit eine Veränderung des Fluchtverhaltens verbunden. Die Tiere verlieren aufgrund von Entkräftung ihre natürliche Scheu, sodass derartig erkrankte Tiere auch von Hunden oder Kindern gegriffen werden können. Die größte Gefahr geht von verendeten Feldhasen aus. 

Der Kontakt von Hunden mit erkrankten oder verendeten Hasen sollte daher nach Möglichkeit verhindert werden, im Zweifelsfall sollten Hunde an die Leine genommen werden. Im Umgang mit Feldhasen ist grundsätzlich auf gute Hygiene und das Tragen von Einweghandschuhen zu achten. Im Umgang mit erkrankten oder verendeten Tieren sollte zusätzlich ein Mundschutz und Schutzkleidung getragen werden, da der Erreger auch über den Staub aufgenommen werden kann. Wenn nach dem Umgang mit Feldhasen hohes Fieber auftritt, sollte der zuständige Arzt über den Kontakt informiert werden. Bei rechtzeitiger Diagnose ist Tularämie beim Menschen gut behandelbar.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Ostalbkreis am gestrigen Tag (So., 13. Juni 2021) bei 21,7 und somit den fünften Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 35.

Grundlage und maßgeblicher Indikator für die Feststellung sind die ausgewiesenen Zahlen des Robert-Koch-Institutes für den jeweiligen Stadt- und Landkreis. Eine entsprechende öffentliche Bekanntmachung durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes finden Sie auf der Website des Landkreises. Der Ostalbkreis hat somit nun die niedrigste Stufe des Öffnungskonzepts des Landes Baden-Württemberg erreicht. Somit treten ab heute (Montag, 14. Juni 2021) unter anderem folgende Lockerungen in Kraft:

Wegfall der Testpflicht für den Außenbereich von Gastronomie, Veranstaltungen und bestimmte Einrichtungen (wie bspw. Freibäder).

Zulässigkeit von privaten Feiern im Gastgewerbe bis 50 Personen (innen und außen). Ausgenommen sind Tanzveranstaltungen! Mit Test, Genesenen- oder Impfnachweis.

Kulturveranstaltungen außen bis 750 Personen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Landes unter www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/ oder www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210603_auf_einen_Blick.pdf

Ab Dienstag, 15. Juni 2021, ist an allen Schulen im Ostalbkreis fachpraktischer Sportunterricht unter den Bedingungen der CoronaVO Schule möglich und es gibt weitere Lockerungen in den Bereichen Jugend- und Jugendsozialarbeit. 

Überschreitet der Ostalbkreis an drei Tagen in Folge die 7-Tages-Inzidenz von 35, müssen diese Lockerungen zurückgenommen werden.

Wichtig ist: Die Maskenpflicht bleibt bestehen! Treffen in öffentlichem und privaten Raum sind weiterhin auf maximal zehn Personen aus drei Haushalten begrenzt. Kinder der Haushalte bis einschließlich 13 Jahre sowie genesene und geimpfte Personen werden nicht mitgezählt. Auch Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt. Zusätzlich dürfen bis zu fünf weitere Kinder bis einschl. 13 Jahre aus beliebig vielen Haushalten hinzukommen.

Digitaler Impfnachweis:

Wie der Bund informiert, soll der digitale Impfnachweis Schritt für Schritt ausgerollt werden. Er stellt eine zusätzliche Möglichkeit dar, um Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte sollen damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff künftig auch personalisiert bequem auf ihren Smartphones digital speichern können. Den gelben Impfnachweis wird es weiterhin geben. Für bereits früher erfolgte Impfungen stellen ab Montag erste Apotheken bundesweit nachträglich digitale Impfzertifikate aus. Teilnehmende Apotheken kann man nach Informationen des Bundes in den kommenden Tagen online unter www.mein-apothekenmanager.de finden. Voraussetzung ist die Vorlage des vollständigen Impfnachweises mit dem gelben Impfausweis oder eine gleichwertige Impfbescheinigung in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis. Auch im Kreisimpfzentrum des Ostalbkreises wird der digitale Impfnachweis eingeführt. Ab Montag (14. Juni 2021) bekommen die Bürgerinnen und Bürger im Regelfall bei der abschließenden Impfung im Kreisimpfzentrum des Ostalbkreises sowohl einen QR-Code für den digitalen Impfnachweis ausgedruckt, als auch einen Eintrag in den gelben Impfnachweis. Der QR-Code stellt eine Ergänzung dar. Außerdem erhalten Sie die Zugangsdaten für die Downloadseite, um den digitalen Impfnachweis auf ihrem Smartphone zu generieren. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg teilt mit, dass Bürgerinnen und Bürger, die bereits beide Impfungen in den Impfzentren erhalten haben, den digitalen Impfnachweis in den nächsten Wochen automatisch per Post zugeschickt bekommen. Wer die Impfungen beim Hausarzt / bei der Hausärztin erhalten hat, kann eine Apotheke für die nachträgliche Ausstellung aufsuchen. Gleiches gilt für Genesene oder nicht in Baden-Württemberg Geimpfte. Arztpraxen werden ab Mitte Juli die digitalen Impfzertifikate ausstellen können (https://sozialministerium.badenwuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/baden-wuerttemberg-startet-ammontag-mit-digitalem-impfnachweis/)

Die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg wurde am 4. Juni 2021 notverkündet und trat bereits am Montag, 7. Juni 2021 in Kraft.

Die neuen Regelungen sehen neben schrittweisen Öffnungen im 14-Tage-Rhythmus raschere Lockerungen für Landkreise und Städte vor, in denen der Schwellenwert von 50 stabil an 5 Tagen in Folge unterschritten ist. Auch für den Ostalbkreis gelten diese Erleichterungen ab Mittwoch, 9. Juni 2021, da die 7-Tage-Inzidenz von 50 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen seit Dienstag, 8 Juni 2021, stabil unter 50 liegt. Eine entsprechende öffentliche Bekanntmachung durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes finden Sie auf der Website des Landkreises.

Nach den neuen Regelungen treten dann zusätzlich zur Öffnungsstufe 1 weitreichendere Lockerungen der Öffnungsstufen 2 bis 3 nach dem ab dem 7. Juni 2021 gültigen Stufenplan des Landes zeitgleich ein. Der Eintritt in die Öffnungsstufe 3 der Corona-Verordnung ist bereits bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen möglich, ohne dass die zuvor erforderliche Zeitspanne von 14 Tagen für jede weitere Öffnungsstufe durchlaufen werden muss.

Damit gelten ab Mittwoch mit Test- und Hygienekonzept unter anderem folgende Lockerungen:

Archive, Büchereien, Galerien und Museen dürfen ohne Auflagen wieder öffnen.

Veranstaltungen wie Gremiensitzungen oder Betriebsversammlungen in Vereinen, Betrieben o.ä. sowie Kulturveranstaltungen sind in Innenräumen mit bis zu 250 Teilnehmende erlaubt, im Freien mit bis zu 500 Teilnehmende.

Es dürfen sich bis zu zehn Personen aus bis zu drei Haushalten treffen, Kinder bis einschließlich 13 Jahre, Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt. Zusätzlich dürfen bis zu fünf weitere Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres aus maximal 5 weiteren Haushalten hinzukommen. Das heißt, dass Kindergeburtstage im kleinen Kreis wieder möglich sind.

Die Gastronomie darf bis 1 Uhr öffnen.

Für den Einzelhandel entfallen Click & Meet sowie die Testpflicht. Ein gesteuerter Zutritt und Masketragen sind jedoch weiterhin notwendig.

Freizeitparks und sonstige Einrichtungen dürfen öffnen.

Wellnessbereiche, Saunen und Schwimmbäder dürfen den Außen- und Innenbereich öffnen.

Für den Schulbereich erfolgen weitere Öffnungsschritte bei einer Inzidenz unter 50 an fünf aufeinander folgenden Werktagen. Diese treten dann am zweiten Tag nach der Bekanntmachung in Kraft. Sollte der Ostalbkreis am Mittwoch, 9. Juni 2021, nach den Zahlen des RKI erneut eine Inzidenz unter 50 erreichen, wäre dieser der fünfte Werktag in Folge. Die öffentliche Bekanntmachung könnte dann am Mittwoch erfolgen, so dass die Lockerungen am Freitag, den 11. Juni 2021, in Kraft treten. Dann würde gelten:

Die Schulen kehren zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück.

Präsenzunterricht, Masken- und Testpflicht. Das Abstandsgebot ist im Klassenraum grundsätzlich nicht mehr einzuhalten, soweit die örtlichen Verhältnisse dies nicht zulassen.

Sport im Freien im Klassenverbund sowie Tagesausflüge im Klassenverbund sind gestattet.

Soweit es schulorganisatorisch erforderlich ist, kann die Umsetzung nach Entscheidung der Schulleitung bis zu drei Werktage später erfolgen.

Die Öffnungen sind eng an die „3G-Regel“ geknüpft: Geimpft –Genesen –Getestet. Landrat Dr. Joachim Bläse ist hoffnungsvoll, dass mit Erreichen der zweiten und dritten Öffnungsstufe weitere Normalität in den Alltag der Menschen im Ostalbkreis einkehrt. „Nach dem schnelle Erreichen der Öffnungsstufen ist dies nun ein großer Schritt Richtung Normalität und steigender Lebensqualität. Äußerst wichtig bleibt jedoch, dass wir diesen großen Schritt bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht leichtfertig wieder zurückgehen.“ Bläse appelliert, sich nach wie vor an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Außerdem weist er auf die 184 Teststellen, die es im Ostalbkreis gibt hin: „Wenn die Inzidenz weiter sinkt und wir unter dem Schwellenwert von 35 liegen, folgen weitere Lockerungen. Dies können wir nur gemeinsam erreichen!“, so Bläse. Denn wenn wir nicht sorgsam mit unseren neu gewonnenen Freiheiten umgehen und die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder über 50 liegt, wird dieser Öffnungsschritt zurückgenommen. Impfen Erfreulich ist, dass der Ostalbkreis nun einen Anteil an Erstimpfungen von 43,5 % hat. Landrat Dr. Joachim Bläse hofft, dass nun endlich mehr Impfstoff zur Verfügung steht, denn neben dem KIZ stehen Ärzte und betriebliche Strukturen bereit, die eine deutlich höhere Impfquote ermöglichen würden. Bis dahin ist das Testen aber weiterhin ein wichtiger Bestandteil. Auf dem Corona-Dashboard des Ostalbkreises (https://lraoak.maps.arcgis.com/apps/dashboards/ee9161cb2c9c46c9b4f90b6207ac4694) wird es eine Änderung geben: Hier wird künftig jeden Dienstag die vom Sozialministerium Baden-Württemberg veröffentlichte Anzahl der Impfungen durch niedergelassene Ärzte, Impfzentren, Mobile Dienste (MIT) und Pop-Up-Impfzentren bekanntgegeben. Diese Zahlen bilden auch die Basis der Berechnung der Impfquote durch das Land.

Bürgerfragen

Seitens der Bürgerschaft wurde sich beschwert, dass in letzter Zeit vermehrt Pferdeäpfel auf Gehwegen und Straßen liegen.  

Bürgermeister Bareis berichtet, dass dies in letzter Zeit leider wirklich ein größeres Problem ist und es zur Unsitte geworden sei, Pferdeäpfel einfach liegen zu lassen. Da es in den letzten Tagen vermehrt zu Beschwerden kam wurde im letzten Amtsblatt mit einem Artikel darauf hingewiesen. Bürgermeister Bareis gibt jedoch zu bedenken, dass die Pferdebesitzer (ähnlich wie viele Hundebesitzer) oft von auswärts kommen und daher nicht mittels Amtsblatt oder App erreicht werden. Er gibt an auf die Pferde- (sofern bekannt) und Stallbesitzer (in denen die Pferde unterstehen) zuzugehen.

Pumpen und Schaltschrank Regenüberlaufbecken (RÜB) Täferrot

Im RÜB Täferrot müssen eine bzw. zwei Pumpen erneuert werden. Die Auslastung der bisherigen Pumpen ist deutlich überschritten und die geförderten Pumpmengen werden nicht erfüllt. Eine der beiden Pumpen ist zudem defekt. Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Pumpen musste auch im Schaltschrank eine Erneuerung durchgeführt werden.

Das Angebot zur Erneuerung des Schaltschrankes im RÜB Täferrot in Bezug auf die Erneuerung der Pumpen von der Fa. Stoll zu 4.633,86 € wurde durch die Verwaltung angenommen und beauftragt. Dieser Auftrag ist mittlerweile bereits umgesetzt.   

Testweise wird derzeit vorab eine Pumpe auf Mietbasis getestet um die Durchflussmenge sicherzustellen. Sofern diese Pumpe die Förderquote erfüllt, soll anschließend eine bzw. zwei passende Pumpen gekauft werden. Der Gemeinderat hat für diese zwei Pumpen 12.375,65 EUR inkl. MwSt. bewilligt.

Stromliefervertrag

Der aktuelle Stromliefervertrag hat eine Laufzeit bis 31.12.2021. Danach endet dieser, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Auf kommunaler Ebene wurde gemeinsam mit der EnBW ODR ein Kommunaltarif mit Sonderkonditionen ausgehandelt. Dieses Individualangebot hatte eine Bindefrist bis 31.05.2021 und ist von der Verwaltung rechtzeitig angenommen worden.

Der Kommunalvertrag gilt ab 01.01.2022 und ist für die Dauer von 3 Jahren gültig. Der Preis ist anhand einer Bündelausschreibung fest für die gesamte Laufzeit.

Kanalsanierungskonzept Täferrot 2022/2023

Das Ingenieurbüro LK&P aus Mutlangen hat ein Sanierungskonzept für die Kanalsanierung des Hauptortes Täferrot 2022 und 2023 aufgestellt. Die Konzepte für Utzstetten und Tierhaupten werden in den Folgejahren durch den Gemeinderat entschieden.

Bei den zu sanierenden Kanalhaltungen handelt es sich um Mischwasserkanäle und Regenwasserkanäle in folgenden Straßen:

Banzenriedweg, Bergrain, Brühlstraße, Lindacher Straße, Mühlestraße, Nelkenweg, Sammler, Durlanger Straße, Im Eck, Leingasse, Schulweg sowie Tulpenweg

Alle genannten Kanäle sind gemäß aktueller Kanal-TV-Befahrung und Auswertung gemäß Eigenkontrollverordnung stark geschädigt, z.B. durch Längs- und Radialrisse, Scherbenbildungen oder Wurzeleinwüchse.

Aufgrund des Schadensbildes kann sowohl Grundwasser, wie auch Schichtenwasser in die Kanäle eindringen bzw. bei entsprechender Füllung des Kanals, Schmutzwasser aus den Kanälen ins Erdreich exfiltrieren. Daher sind manche Schadstellen einsturzgefährdet, so dass hier Gefahr in Verzug ist.

Das Ingenieurbüro hat die Kosten für die Kanalinnensanierung in Höhe von 620.285,12 € inklusive Mehrwertsteuer (19%) und Ingenieurleistungen (14,56%) berechnet.

Zur Finanzierung wird ein Zuschussantrag entsprechend den Förderrichtlinien Wasserwirtschaft (FrWw) gestellt.

Die hohen Gebührensätze im Abwasser- und Wasserbereich der Gemeinde Täferrot garantieren eine hohe Förderquote. Entsprechend einer Berechnung des maßgeblichen Abwasser- und Wasserentgeltes wird von einer Maximalförderung von 80 % ausgegangen.

Konkret errechnet sich ein Entgelt von 8,63 €/m³. Ab einem Betrag von 8,30 €/m³ erhalten wir entsprechend der Härtefallregelung den Höchstsatz.

Berechnung der Förderquote und des Eigenanteils:

Beihilfefähige Herstellungskosten Gesamt:     

620.285,12 €          

Davon Förderquote 80%:                                    

496.228,10 €          

Eigenanteil:                                                        

124.057,02 €

Der Gemeinderat der Gemeinde Täferrot hat beschlossen, dem Kanalsanierungskonzept Täferrot 2022/2023 zuzustimmen.

Baugesuch

Der Gemeinderat der Gemeinde Täferrot hat einem Antrag auf Befreiung bis zu einer Höhe von maximal 1,60 m und den ggfs. damit verbundenen Geländeauffüllungen sowie dem Antrag auf Befreiung zugestimmt, dass teilweise Beton und Natursteine verwendet werden dürfen.

Flurbereinigung Iggingen

In der Flurbereinigung Iggingen, in der auch Teile der Stadt Schwäbisch Gmünd, und der Gemeinden Böbingen, Göggingen, Heuchlingen und Täferrot einbezogen sind, ist in Anpassung an die neue Flureinteilung eine Änderung der Gemeindegrenzen notwendig.

Der neue Grenzverlauf zwischen der Gemeinde Täferrot und der Stadt Schwäbisch Gmünd sieht die Abtretung einer Fläche von insgesamt ca. 0,62 ha von der Gemeinde Täferrot an die Stadt Schwäbisch Gmünd vor.

Der neue Grenzverlauf zwischen der Gemeinde Täferrot und der Gemeinde Iggingen sieht die Abtretung einer Fläche von insgesamt ca. 0,85 ha von der Gemeinde Iggingen an die Gemeinde Täferrot vor.

Ein Flächentausch ist nicht sinnvoll, da sich die neue Gemeindegrenze im Wesentlichen auf das neue Wege- und Gewässernetz bezieht.

Da es sich um unbebaute Gebietsteile handelt, ist ein Geldausgleich nicht anzusetzen.

Das Landratsamt Ostalbkreis – Untere Flurbereinigungsbehörde - hat gemäß § 58 Abs. 2 Flurbereinigungsgesetz mit Schreiben vom 09.04.2021 gebeten, dieser Grenzänderung zuzustimmen.

Diesem Wunsch kommt der Gemeinderat mit einer einstimmigen Zustimmung nach.

Beiträge Kindergarten und Schulkind- und Ferienbetreuung

Der Gemeinderat hat beschlossen, dass die Gemeinde Täferrot für den Zeitraum der letzten Schließung aufgrund des Corona-Virus (21.04.2021 bis 16.05.2021) wiederum auf die Erhebung der Elternbeiträge für den Kindergarten Rottalwichtel anteilig verzichtet bzw. bereits erhobene Beiträge erstattet.

Beiträge für Kinder in der Schulkind- und Ferienbetreuung werden für den o. g. Zeitraum anteilig ebenfalls nicht gefordert werden.

Verschiedenes

BM Bareis berichtete über:

Corona – Lage in der Gemeinde

Stand 26.05.2021 gibt es in Täferrot 2 infizierte Personen und mehrere Personen in Quarantäne bzgl. Kontakt zu infizierten Personen. Kurzzeitig waren es in Täferrot 6 Infizierte Personen, worauf Täferrot leider für kurze Zeit Spitzenreiter in Bezug auf den Inzidenzwerte im Ostalbkreis war. 

Spielplatz Täferrot – Weiteres Vorgehen in Bezug auf Neugestaltung

Für die Mitwirkung interessierter Bürger und die weitere Planung der Neugestaltung wurde von Seiten der Gemeinde der 7.6.2021 um 18:00 Uhr vorgeschlagen. Eine entsprechende Einladung ergeht an interessierte Bürger*innen per App und Amtsblatt.

Planungs- und Sachstand Kinderferienprogramm

Die ortsansässigen Vereine wurden per Mail angeschrieben und erste Rückläufer sind bereits eingegangen. Bürgermeister Bareis geht davon aus, dass wir in diesem Sommer ein Kinderferienprogramm – evtl. in kleinerer Form als in den vergangenen Jahren – anbieten können.

Sach- und Spendenstand Anschaffung Defibrillatoren

Es liegt eine Zusage einer regionalen Bank vor uns mit einem größeren Betrag bei der Anschaffung von Defibrillatoren zu unterstützen. Bürgermeister Bareis hat diesbezüglich die örtlichen Vereine bzgl. einer Spende angeschrieben. Es sollen 3 Defibrillatoren angeschafft werden - für jeden Teilort einen. Sollte der Geldbetrag nicht erreicht werden, wird Bürgermeister Bareis auch auf Gewerbetreibende und Privatpersonen zugehen. Spontan haben zwei Gemeinderäte ihr Sitzungsgeld von je zwei Sitzungen gespendet. 

Wer als Gewerbetreibender oder Privatperson sich bereits jetzt mit einer Spende zur Beschaffung dieser Lebensrettenden Geräte beteiligen möchte, möge sich bitte auf dem Rathaus melden.

Sachstand Giebelsanierung Schule

Die Sanierung wird von der beauftragten Firma für Ende Juli versprochen.

Sachstand Angebote Sanierung Schaltschrank Werner-Bruckmeier-Halle

Es liegt der Gemeindeverwaltung trotz langem Zeitraum seit Ausschreibung bisher lediglich nur ein Angebot vor.

Sachstand Mobilfunksendeanlage

Leider hat die Gemeinde im gesuchten Bereich kein geeignetes Grundstück im Eigentum. Es laufen seitens des Anbieters derzeit Verhandlungen mit privaten Grundstückseigentümern.

Verlegung Telekommunikationskabel durch Telefonica

Bürgermeister Bareis berichtet, dass im Bereich Täferrot in Richtung Lindach (Lindacher Wanderparkplatz) in naher Zukunft Telekommunikationskabel verlegt werden. Eine Sperrung der Straße ist Stand jetzt nicht geplant.  

Neuer Standort Blitzer Täferrot

An der Ortseinfahrt Täferrot (von Lindach her kommend) ist die Errichtung einer neuen Geschwindigkeitsmessanlage durch den Ostalbkreis geplant. Die neu geplante Anlage soll auf Gemeindegrundstück in der Nähe der Ortsbegrüßungstafel positioniert werden. Der Standort wird derzeit technisch geprüft und sofern eine Errichtung dort möglich ist, wird die Anlage voraussichtlich im Herbst/Winter diesen Jahres errichtet werden können.  

Insektenoase im Bereich „scharfe Kurve“ von Tierhaupten zur Rehnenmühle

Bürgermeister Bareis hat dem Gemeinderat vorgeschlagen das betreffende Grundstück wie in früheren Jahren wieder regelmäßig zu pflegen und wieder eine Bank zu platzieren oder den Bewuchs weiter aufkommen zu lassen und z. B. Insektenhotels und/oder durch ortsansässige Imker 1 oder 2 Bienenvölker dort zu platzieren. So könnte in diesem Bereich z. B. eine kleine „Insektenoase“ entstehen. Ein erster Kontakt bestand diesbezüglich bereits mit dem Landschaftserhaltungsverband.

Bürgermeister Bareis hat weiter vorgeschlagen hierzu die Unterstützung z. B. des Landratsamtes (Naturschutzbehörde) und / oder des NABU einzuholen und diese Fläche dann auch entsprechend als „Insektenoase“ zu beschildern. Evtl. können durch eine solche Umsetzung sogar z. B. Ökopunkte für in Zukunft geplante Baugebiete gesammelt werden.

Der Gemeinderat hat sich diesbezüglich positiv positioniert und Bürgermeister Bareis wird das weitere Vorgehen prüfen. 

Wir suchen für unseren Interkommunalen Zweckverband Baubetrieb und Gewerbe Rupertshofen - Täferrot (IZV) eine/n Leiter/in des Bauhofes (m/w/d)

Im Ostalbkreis liegt die 7-Tage-Inzidenz seit fünf Werktagen unter 100, somit kann die sogenannte Bundesnotbremse außer Kraft gesetzt werden.

Das Robert-Koch-Institut hat am 27. Mai 2021 eine 7-Tage-Inzidenz von 65,6 für den Ostalbkreis festgestellt. Somit hat der Ostalbkreis den maßgeblichen Schwellenwert von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten.

Es gelten ab Samstag, 29. Mai 2021, die Regelungen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, welche Öffnungsschritte in einem dreistufigen Modell vorsieht.

Ab Samstag dürfen nach vielen Monaten Lockdown alle Beherbergungsbetriebe, wie Hotels als auch Restaurants wieder öffnen, außerdem Freizeiteinrichtungen, wie Freibäder. Auch für den Einzelhandel gibt es weitere Erleichterungen. Landrat Dr. Joachim Bläse: „Das ist eine sehr gute Nachricht für den Ostalbkreis! Endlich können die Bürgerinnen und Bürger sowie die Einrichtungen nach monatelangen Einschränkungen erste Schritte zurück in die Normalität gehen. Das Durchhalten hat sich ausgezahlt. Die tragenden Säulen unseres Tourismus, die Gastronomie und Hotellerie, darf endlich wieder öffnen.

Bereits in der Vergangenheit hat die Branche bewiesen, dass die Hygienekonzepte funktionieren und unterschiedliche Maßnahmen einen sicheren Aufenthalt gewährleisten.“

Folgende Änderungen gelten ab Samstag, 29. Mai 2021 im Ostalbkreis:  

Kontaktbeschränkungen werden gelockert: Es dürfen sich maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten treffen (Kinder bis einschließlich 13 Jahre sowie Genesene und Geimpfte werden nicht mitgezählt. Paare zählen als ein Haushalt).

Die Gastronomie darf zwischen 6 und 21 Uhr öffnen. Im Innenbereich gilt die Begrenzung von einem Gast pro 2,5 m², im Außenbereich sind die AHA-Regeln einzuhalten. Die Plätze sind so anzuordnen, dass ein Abstand von mindestens 1,5 m zwischen den Tischen ist.

Es entfällt die nächtliche Ausgangssperre.

Touristische Übernachtungen sind wieder erlaubt. Dazu zählen unter anderem Hotels, Gasthäuser, Ferienwohnungen, Pensionen, (Dauer-)Campingplätze, (kostenfreie) Wohnwagenstellplätze und ähnliche Einrichtungen. Gäste ohne Genesenen- oder Impfnachweis müssen während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen.

Cafeterien und Mensen können begrenzt wieder öffnen. Es gilt eine Personenbegrenzung, so dass zwischen allen Besuchern der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend eingehalten werden kann.

Einzelhandel (Click&Meet) 1 Kund*in pro 40 m² Ladenfläche ohne Testkonzept. Statt einem Kunden pro 40 m² Verkaufsfläche sind auch jeweils zwei Kunden ohne vorherige Terminbuchung zulässig, sofern diese einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Ohne Anmeldung sind Veranstaltungen zur Religionsausübung erlaubt.

Mit 100 Besuchern sind Kulturveranstaltungen im Freien möglich.

Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport im Freien ist mit maximal 20 Personen erlaubt. 

Profisport: Veranstaltungen sind mit bis zu 100 Zuschauern möglich. 

Reisebusverkehr (touristisch) ist erlaubt, wenn sich Start und Ziel in einem Stadt- bzw. Landkreis befinden, in dem nicht die Regeln der Bundesnotbremse gelten. Die Busse dürfen höchstens zur Hälfte besetzt sein. Maßstab ist die regulär zulässige Fahrgastzahl des Busses. Dies gilt entsprechend auch für die Ausflugsschifffahrt sowie für Museumsbahnen und touristische Seilbahnen.

Museen, Bibliotheken, Büchereien, Gedenkstätten sowie botanische Gärten und Zoos dürfen öffnen.

Außenbereiche von Schwimmbädern sowie Badeseen können öffnen.

Freizeiteinrichtungen (zum Beispiel Minigolfanlagen) können im Freien von Gruppen bis 20 Personen genutzt werden. 

Tierfriseure und Tiersalons dürfen öffnen. 

Hochschulen: Es können Präsenzveranstaltungen im Freien mit bis zu 100 Personen stattfinden.

Unterricht an Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen sowie Nachhilfeunterricht ist in Gruppen mit bis zu zehn Schülerinnen und Schülern möglich.

Für alle Einrichtungen gilt grundsätzlich eine Maskenpflicht sowie die Pflicht zur Kontaktdatenübermittlung und die Einhaltung der Abstandsregeln. Der Zutritt zu oben genannten Einrichtungen, Betrieben und Veranstaltungen ist nur nach Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises zulässig. Als geimpfte Personen gelten die Personen, die seit mindestens 14 Tagen eine abgeschlossene Impfung (mittels Impfdokument) nachweisen können. Als genesene Personen gelten die Personen, die eine bestätigte Infektion (mittels PCR-Test, es darf keine Absonderungspflicht mehr bestehen und die nachgewiesene Infektion darf höchstens sechs Monate zurückliegen) nachweisen können.

Landrat Dr. Joachim Bläse weist nochmals darauf hin, jetzt nicht leichtsinnig zu werden und geltende Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin konsequent zu beachten. Es gilt achtsam und vernünftig zu bleiben sowie sich verantwortungsbewusst zu verhalten, um möglicherweise bald weitere Öffnungsschritte möglich machen zu können und auch unseren Schülerinnen und Schülern nach den Pfingstferien möglichst schnell wieder einen regulären Präsenzunterricht zu ermöglichen.

Gerade in Zeiten der Pandemie nutzen Hundebesitzer, Jogger, Fahrradfahrer, Reiter und Spaziergänger gerne Wege und Flächen, die in erster Linie landwirtschaftlichen Zwecken dienen. 

Missverständnissen zwischen Erholungssuchenden und Landwirten können vermieden werden, wenn 
einfache Verhaltensregeln beachtet werden. 

Unterwegs mit Hunden

Die Natur ist verlockend und lädt zu ausgiebigen Spaziergängen mit dem Hund ein. Das 
ist unproblematisch, solange die Hundehalter mit ihren Vierbeinern auf den Wegen bleiben und ihnen keinen 
freien Auslauf auf die Nutzflächen gewähren. Auf dem Feld buddeln Hunde gerne Löcher und können dadurch 
Schäden an Pflanzenbeständen und landwirtschaftlichen Maschinen verursachen. Viele Hundebesitzer sind sich 
zudem nicht bewusst, dass der Hundekot die Ernte und somit die Nahrungs- und Futtermittel verunreinigt. Der
Kot kann eine Infektionsquelle für zahlreiche Krankheiten sein.

Abfall als Gefahrenquelle

Zum respektvollen und umweltbewussten Verhalten gehört es, keine Abfälle in Feld und Flur zu hinterlassen. 
Sie bergen Verletzungs- und Vergiftungsgefahren für die Tiere und können Schäden an landwirtschaftlichen 
Maschinen bewirken. Abfälle in der Natur sind unschön und gefährlich. Sie gehören in den Hausmüll.

Freizeit oder Arbeit? 

Auch an den Sonn- und Feiertagen, wenn viele Leute frei haben, müssen Landwirte wetterbedingt mit ihren 
großen Traktoren und Erntemaschinen auf die Felder fahren. Oft stehen sie unter Zeitdruck ihre Ernte einzufahren. Die Fahrzeuge sind schwer manövrierbar und ein Ausweichen ist nicht ohne weiteres 
möglich. Freizeitsportlern sowie auch kleineren Fahrzeugen fällt es dagegen leichter, rechtzeitig auszuweichen. Nach en neuen Verkehrsregeln dürfen Fahrradfahrer der Fußgänger nur mit einem Mindestabstand von 1,5m überholt werden. Dies ist auf den schmalen Feldwegen meist gar nicht möglich. Deshalb bitten die Landwirte darum, dass dann langsam fahrende Radler oder Fußgänger absteigen und zur Seite gehen, damit der Landwirt mit schwerem Gerät sicher vorbeikommt. 

Betreten der Flächen

Bepflanzte Getreideflächen sehen im frühen Wachstum wie grüne Wiesen aus. Das Betreten dieser Flächen kann jedoch ernste Schäden an den jungen Pflanzen und somit geringere Erträge verursachen. Grundsätzlich dürfen landwirtschaftlich genutzte Flächen während der Vegetationszeit, das ist die Zeit zwischen Saat undErnte, nicht betreten werden. Es gibt ein gesetzliches Betretungsverbot für landwirtschaftliche Flächen während der Vegetationszeit. Egal ob die Flächen eingezäunt sind oder nicht.

Miteinander reden: Jeder hat ein Recht auf Erholung in der freien Natur, aber ebenso die Pflicht, Natur und Landschaft pfleglich zu behandeln. Dazu gehören auch die landwirtschaftlichen Nutzflächen. Für manche sind sie der Ort, um sich zu erholen, für Landwirte sind sie jedoch die Existenzgrundlage. 

Doch wie sieht die Arbeit der Landwirte rund ums Jahr aus? Wie werden die Lebensmittel erzeugt? 

Die örtlichen Landwirte geben gerne Einblick in ihre Produktion und informieren über den Schutzbedarf ihrer Flächen und Wege. Meinungsaustausch und fachliche Informationen bereichern jeden und fördern ein gegenseitiges Verständnis. 

Ihre Bauern in den landwirtschaftlichen Ortsvereinen im Ostalbkreis und dem Landkreis Heidenheim

In unserer Gemeinde werden ab April bis Ende November 2021 Kartierungen von Arten und Lebensraumtypen der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie, weiteren Tieren (Vögel, Insekten) und/oder Pflanzen durchgeführt. Die Kartierungen finden auf wenigen Stichprobenflächen überwiegend im Außenbereich unserer Gemeinde statt.

Die Untersuchungen erfolgen im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg LUBW. Eine Zuordnung von Ergebnissen zu Grundstückseigentümern oder Bewirtschaftenden findet bei der Erfassung und Auswertung der Kartierungen nicht statt. Es werden auch keine dauerhaften Markierungen auf der Fläche vorgenommen.

Im Rahmen dieser Erhebungen ist es den Kartierenden als Beauftragte der LUBW grundsätzlich erlaubt, Grundstücke ohne vorherige Anmeldung zu betreten
(§ 52 Naturschutzgesetz)
. Die Kartierenden betreten nur Grünlandflächen und Wald im Außenbereich bzw. nutzen das vorhandene Wegenetz. Die von der LUBW beauftragten Personen haben eine Kartierbescheinigung, die sie im Gelände mit sich führen.

Die Kartierenden sind in der Regel alleine im Gelände unterwegs, der gebotene Mindestabstand wird eingehalten. Bei der Kartierung werden in jedem Fall die derzeit geltenden Vorgaben zur Kontaktbeschränkung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus eingehalten.