Unsere Gemeinde hat bei der Wahl zum 20. Bundestag mit einer Wahlbeteiligung von 79,16 % der Wahlberechtigten wie folgt gewählt: 

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Erstwählerinnen und Erstwähler,


am Sonntag, 26. September 2021, sind Sie zur Wahl des 20. Bundestags aufgerufen. Bundesweit sind über 60 Mio. Menschen in 299 Wahlkreisen berechtigt, für die nächsten vier Jahre mindestens 598 Abgeordnete zu bestimmen.

Auch rund 400.000 Wählerinnen und Wähler im Ostalbkreis, im Landkreis Heidenheim und in einem Teil des Rems-Murr-Kreis sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben und über die Zusammensetzung des Bundestages mitzuentscheiden. Das Landratsamt Ostalbkreis ist die zuständige Kreiswahlbehörde für die Wahlkreise 269 Backnang-Schwäbisch Gmünd und 270 Aalen-Heidenheim.

Jede Wählerin und jeder Wähler hat dabei zwei Stimmen: Eine Erststimme, mit der bestimmt wird, welcher Direktkandidat den jeweiligen Wahlkreis im Bundestag vertritt. Wer in einem Wahlkreis die meisten Erststimmen hat, zieht in den Bundestag ein. So werden 299 Sitze besetzt. Im Wahlkreis 269 Schwäbisch Gmünd-Backnang haben Sie die Möglichkeit, Ihre Erststimme einem von zehn Direktkandidatinnen und -kandidaten zu geben, im Wahlkreis 270 Aalen-Heidenheim bewerben sich elf Kandidatinnen und Kandidaten um Ihre Erststimme.

Mit der Zweitstimme stimmen die Wahlberechtigten für die Landesliste einer Partei. Über die Stimmanteile der Landeslisten werden die anderen 299 Sitze besetzt. Es stehen 24 Landeslisten, also Parteien, zur Auswahl für Ihre Zweitstimme.

Zusätzlich zu den 598 Bundestagssitzen gibt es sogenannte Überhangmandate. Diese entstehen, wenn eine Partei bei den Bundestagswahlen in einem Bundesland viele Direktmandate durch Erststimmen gewinnt, ihr nach dem Zweitstimmenergebnis aber weniger Sitze zustehen.

Bei der letzten Bundestagswahl 2017 lag die Wahlbeteiligung in den Wahlkreisen 269 und 270 bei 77,22 bzw. 76,71 Prozent. Das Recht, wählen zu dürfen, ist ein wichtiges demokratisches Grundrecht in unserem Staat. Als Landrat und in meiner Funktion als Kreiswahlleiter bitte ich Sie deshalb, auch bei der anstehenden Bundestagswahl wieder so zahlreich von Ihrem gesetzlich verbrieften Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Sie können persönlich in den Wahllokalen Ihrer Heimatgemeinde vor Ort wählen gehen oder auch per Briefwahl wählen. Wie schon bei der Landtagswahl im März dieses Jahres zeichnet sich für die Bundestagswahl ab, dass gut ein Drittel aller wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit der Briefwahl nutzen will. Briefwähler bitte ich, ihre Wahlbriefe, die per Post befördert werden sollen, möglichst frühzeitig aufzugeben, weil die Stimmabgabe nur gültig ist, wenn der Wahlbrief spätestens zum Wahltag, 18:00 Uhr, bei der zuständigen Wahlbehörde abgegeben wurde.

Pandemiebedingt ist es auch bei der Bundestagswahl wieder erforderlich, Abstands- und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Die Städte und Gemeinden haben dafür Vorsorge getroffen, dass Sie bei der Ausübung Ihres Wahlrechts vor einer Corona-Infektion bestmöglich geschützt werden. Alle ehrenamtlich tätigen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer sind im Wahllokal zum Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske verpflichtet. Diese Verpflichtung besteht auch für Sie als Wählerin oder Wähler, wenn Sie Ihre Stimmen vor Ort abgeben. Ausnahmen sind nur mit ärztlicher Bescheinigung oder bei Vorliegen eines sonstigen zwingenden Grundes möglich. Wer keine Maske trägt und auf wen keine Ausnahme zutrifft, kann nicht im Wahllokal wählen. Wer einer Absonderungspflicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus unterliegt oder typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus wie Atemnot, neu auftretenden Husten, Fieber, Geschmacks- oder Geruchsverlust aufweist, darf ebenfalls nicht vor Ort im Wahllokal wählen. Wer kurzfristig erkrankt oder unter Quarantäne gestellt wird, kann aber noch am Wahltag bis 15:00 Uhr Briefwahl bei seiner Kommune beantragen.

Blinde oder sehbehinderte Wählerinnen und Wähler können sich zur Kennzeichnung des Stimmzettels einer Stimmzettelschablone bedienen. Die Landkreisverwaltung hat über die Blinden- und Sehbehindertenverbände im Land Schablonen bestellt und versendet diese an alle wahlberechtigten Blindenhilfeempfänger.

Die nach Schließung der Wahllokale um 18:00 Uhr eingehenden Wahlergebnisse aus den Städten und Gemeinden der Wahlkreise 269 und 270 können Sie fortlaufend auf unserer Website www.ostalbkreis.de im Wahlmanager mitverfolgen. Über unsere Homepage und unsere Social Media-Kanäle informieren wir Sie natürlich auch über das vorläufige Endergebnis.

Mein herzlicher Dank geht an alle Städten und Gemeinden für die gute Wahlvorbereitung sowie an alle freiwilligen ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern.

Liebe Wählerinnen und Wähler, ich wünsche Ihnen allen einen guten Wahlsonntag und bitte um Ihre rege Beteiligung!


Mit freundlichen Grüßen

gez.
Dr. Joachim Bläse
Landrat des Ostalbkreises

Wichtige Hinweise zur Urnenwahl aufgrund der COVID-19-Pandemie

nach § 11 Corona-Verordnung

  • Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen.

          (§11 Abs. 3 S. 3 CoronaVO)

  • Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske oder FFP2-Maske.

          (§11 Abs. 3 s. 1 CoronaVO)

  • Pflicht zur Desinfizierung der Hände vor Betreten des Wahlraumes.

          (§11 Abs. 3 S.4 Corona VO)

  • Personen, die einer Absonderungspflicht („Quarantäne“) nach der CoronaVO Absonderung unterliegen, haben keinen Zutritt zum Wahllokal.

          (§11 Abs. 5 Nummer 1 CoronaVO)

          --> diese Personen können am Wahltag bis 15 Uhr noch Briefwahl beantragen.
               Bitte wenden Sie sich telefonisch an die Gemeindeverwaltung unter 07175-221.

  • Personen mit „Corona-Symptomen“ haben keinen Zutritt zum Wahllokal.

          (§11 Abs. 5 Nummer 2 CoronaVO).

          -->diese Personen können am Wahltag bis 15 Uhr noch Briefwahl beantragen.
              Bitte wenden Sie sich telefonisch an die Gemeindeverwaltung unter 07175-221.

Weitere Informationen und den Vollständigen Text der neuen Corona-Verordnung finden Sie im Internet unter: www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/

Interessenten können ab Montag, den 13. September einen Antrag bei der LEADER-Geschäftsstelle in Murrhardt abgeben.

Es können nur Anträge für Modul 1: Kommunale Projekte und Modul 2: Private Projekte berücksichtigt werden.

Der Zeitraum zur Einreichung von Projekten endet am 11. Oktober 2021. Voraussichtlicher Auswahltermin ist der 28. Oktober 2021. Es können Vorhaben für die sieben Handlungsfelder des Regionalen Entwicklungskonzepts eingereicht werden: Wohnen und Leben, Demographischer Wandel, Attraktive Familienregion, Mobilität, Natürliche Ressourcen, Nachhaltiger Tourismus und Wirtschaft.

Grundvoraussetzung für eine Förderung aus LEADER für die Jahre 2021 und 2022 ist eine hinreichende Projektreife. Das Projekt soll deshalb bereits zum Zeitpunkt der Beschlussfassung in der LEADER-Aktionsgruppe (LAG) konzeptionell soweit fortgeschritten sein, dass unmittelbar nach einer Förderzusage durch die LAG eine Antragstellung bei der zuständigen Bewilligungsbehörde möglich ist. Das heißt, dass bereits die für eine Bewilligung notwendigen Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen sein sollen (zum Beispiel je 3 Angebote zur Kostenplausibilisierung, evtl. Baugenehmigungen, finaler Kosten- und Finanzierungsplan/Finanzierungszusagen der Hausbank, usw.).

Wir weisen darauf hin, dass die mit diesem Aufruf zu vergebenden EU-Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) für die Jahre 2021 und 2022 der LEADER-Aktionsgruppe derzeit noch nicht zur Verfügung stehen. Deshalb beschließt die Aktionsgruppe in der o.g. Auswahlrunde, ohne über eigene Fördermittel zu verfügen. Antragsteller können im Falle eines positiven Beschlusses über ihr Vorhaben insofern keinen Anspruch auf Förderung (Bewilligung) herleiten, auch dann nicht, wenn alle Förderfähigkeitsvoraussetzungen erfüllt sein sollten.

Die Projekte müssen bereits konkret ausgearbeitet vorliegen, aber noch nicht begonnen worden sein. Voraussetzung ist, dass für die Vorhaben alle Genehmigungen (auch Baugenehmigungen) erteilt und die erforderlichen Vergleichsangebote je Gewerk eingeholt worden sind. Nach Beschluss durch den Auswahlausschuss muss der Antrag auf Bewilligung bis zum 17. Januar 2022 bei der jeweils zuständigen Bewilligungsstelle eingereicht werden. Ansonsten entfällt der Anspruch auf Förderung.

Die Projekte werden vom Auswahlausschuss des Regionalentwicklung Schwäbischer Wald e.V. nach einem transparenten und überprüfbaren Auswahlverfahren anhand objektiver Kriterien bewertet und zur Antragstellung bei LEADER ausgewählt. Die Bagatellgrenze der Fördersumme beträgt 5.000 €. Die Obergrenze der förderfähigen Projektkosten (netto) beträgt 600.000 €. Das Fördervolumen des Projektaufrufes liegt bei 300.000 € zuzüglich möglicher Restmittel.

Zur Besprechung Ihrer Projektidee sowie für Auskünfte zum Projektaufruf und zur LEADER-Förderung wenden Sie sich bitte unbedingt an die LEADER-Geschäftsstelle:

Regionalentwicklung Schwäbischer Wald e.V.

Regionalmanager Johannes Ernst

Klosterhof 11, 71540 Murrhardt

E-Mail: j.ernst.leader@murrhardt.de

Tel.: 07192 213-270

Homepage: www.leader-schwaebischerwald.de

Zur Information: Die 28 Mitgliedsgemeinden der LEADER-Aktionsgruppe Schwäbischer Wald verteilen sich auf vier Landkreise. Im Landkreis Heilbronn sind dies Löwenstein und Wüstenrot. Im Ostalbkreis sind Durlangen, Eschach, Göggingen, Gschwend, Heuchlingen, Obergröningen, Ruppertshofen, Schechingen, Spraitbach, Täferrot sowie der Ortsteil Untergröningen der Gemeinde Abtsgmünd beteiligt. Mitgliedsgemeinden im Rems-Murr-Kreis sind Althütte, Großerlach, Kaisersbach, Murrhardt, Rudersberg, Spiegelberg, Sulzbach an der Murr, Welzheim sowie die Ortsteile Pfahlbronn und Vordersteinenberg der Gemeinde Alfdorf. Im Landkreis Schwäbisch Hall sind die Gemeinden Fichtenberg, Gaildorf, Mainhardt, Oberrot, Sulzbach-Laufen sowie der Ortsteil Bibersfeld der Stadt Schwäbisch Hall vertreten.

Wenn am Montag die Schule wieder beginnt und am Freitag auch die Erstklässler ihren ersten Schultag antreten, heißt es für alle anderen Verkehrsteilnehmer wieder besondere Vorsicht aufzubringen.

"Augen auf und Fuß vom Gas" muss ganz besonders in den nächsten Wochen und Monaten dort gelten, wo Kinder auf dem Schulweg unterwegs sind.

Kinder verursachen die meisten Unfälle, weil sie Fehler beim Betreten der Fahrbahn machen, plötzlich hinter Sichthindernissen hervortreten oder den Fahrzeugverkehr falsch einschätzen. Erst ab etwa acht Jahren haben Kinder ein akutes Gefahrenbewusstsein. In andere Verkehrsteilnehmer hineinversetzen und vorausschauend denken und handeln können sie erst ab etwa zehn Jahren. Auch in diesem Alter lassen sich Kinder noch sehr leicht ablenken und reagieren impulsiv.

Bei einer Geschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde beträgt der Anhalteweg 13 Meter, bei 50 Kilometer pro Stunde verlängert er sich auf 28 Meter. Angepasste Geschwindigkeit kann Leben retten!

Entsprechend der Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz sind Auffrischimpfungen in Baden-Württemberg ab dem 1. September möglich.

Die Auffrischimpfung erfolgt für alle aktuell berechtigten Personengruppen in jedem Fall erst dann, wenn die Zweitimpfung (oder im Fall von Johnson & Johnson bzw. bei Genesenen die einmalige Impfung) mindestens sechs Monate zurückliegt.

Berechtigter Personenkreis und Impfangebote

Die Auffrischimpfung erhalten Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort leben. Diese Einrichtungen werden im September durch die Heimärztinnen und Heimärzte und die niedergelassene Ärzteschaft versorgt und bei Bedarf von den mobilen Impfteams angefahren, die entsprechenden Vorbereitungen haben bereits begonnen. Für Beschäftigte wie etwa Pflegekräfte, die in den genannten Einrichtungen, ambulanten Pflege- oder Betreuungsdiensten sowie in medizinischen Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen (z.B. Onkologie oder Transplantationsmedizin) arbeiten, wird eine Auffrischimpfung derzeit nicht grundsätzlich empfohlen. Bei individuellem Wunsch und nach entsprechender ärztlicher Aufklärung ist diese jedoch ebenfalls ab 1. September möglich. Darüber hinaus erhalten Menschen über 80 Jahren, Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden sowie Personen mit einer angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie eine Auffrischimpfung. Diese können überall dort wahrgenommen werden, wo Impfungen durchgeführt werden. So können Personen, die zu einer der genannten Gruppen gehören, die Auffrischimpfung im Impfzentrum (bis 30. September), mit Termin beim Hausarzt oder der Hausärztin sowie bei der Betriebsärztin oder beim Betriebsarzt wahrnehmen. Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden, können die Impfung im Rahmen eines Hausbesuchs durch den jeweiligen Hausarzt oder die Hausärztin erhalten. Auch Personen, die ausschließlich Vektorviren-Impfstoffe von AstraZeneca bzw. die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten haben, können unabhängig von ihrem Alter oder einem anderen medizinischen Grund eine Auffrischimpfung bekommen.

Bei den überall im Land stattfindenden Vor-Ort-Impfaktionen werden ab 1. September neben Erst- und Zweitimpfungen auch Auffrischimpfungen durchgeführt. Informationen über die Öffnungszeiten der Impfzentren sowie die Vor-Ort-Impfaktionen und den jeweils angebotenen Impfstoff finden sich auf www.dranbleiben-bw.de. Wer seine Auffrischimpfung bei einem offenen Impfangebot ohne Termin wahrnehmen möchte, sollte sich vorab informieren, ob der bei der Grundimmunisierung verwendete mRNA-Impfstoff bei dem jeweiligen Vor-Ort-Impftermin angeboten wird.

Wer lieber mit Termin geimpft werden möchte, etwa um Wartezeiten zu vermeiden, kann unter 116 117 einen Termin im Impfzentrum buchen (bis 30. September, da die Impfzentren danach geschlossen sind). Da bei der Onlinebuchung über den Impfterminservice der kv.digital keine Auswahl des Impfstoffs möglich ist, können Termine für die Auffrischimpfungen in den Impfzentren nur telefonisch über die 116117 gebucht werden. Auch Hausärztinnen und Hausärzte führen Auffrischimpfungen durch, die Terminvereinbarung ist jeweils direkt in der Praxis möglich.

Auffrischimpfungen ausschließlich mit mRNA-Impfstoffen

Auffrischimpfungen werden ausschließlich mit den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna durchgeführt. Erfolgte die Grundimmunisierung bereits mit einem mRNA Impfstoff, so soll die Auffrischimpfung mit dem mRNA-Impfstoff desselben Herstellers durchgeführt werden.

Für die Auffrischimpfung ist eine einzelne Impfdosis ausreichend.

Voraussetzungen und Nachweise

Bedingung, um eine Auffrischimpfung zu erhalten, sind der Nachweis über die Erst- und Zweitimpfungen in Form des gelben Impfausweises, des digitalen Impfnachweises oder eines Ersatzimpfnachweises, ein Lichtbildausweis sowie im Fall von Personen mit Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie ein entsprechendes ärztliches Attest, ärztliche Vorbefunde oder ein Arztbrief. Beschäftigte der genannten Einrichtungen müssen eine formlose Bescheinigung des Arbeitgebers mitbringen, aus der hervorgeht, dass sie im Rahmen ihrer Tätigkeit regelmäßig Kontakt zu Personen haben, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht. Eine förmliche landeseinheitliche Bescheinigung wie zu Beginn der Impfkampagne ist nicht notwendig. Bei den ab September stattfindenden Auffrischimpfungen handelt es sich um ein Angebot, um für die genannten vulnerablen Personen den optimalen Impfschutz sicherzustellen. Bedingung ist, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Umgekehrt bedeutet ein längerer Abstand zwischen Zweitimpfung (oder im Fall von Johnson & Johnson bzw. bei Genesenen die einmalige Impfung) und Auffrischimpfung nicht, dass der Impfschutz in dieser Zeit nachlässt

Wer in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in eine von den Behörden angeordnete Quarantäne (sogenannte häusliche Absonderung) muss, erhält für den dadurch unmittelbar erlittenen Verdienstausfall in der Regel bislang eine Entschädigung. Nach dem Infektionsschutzgesetz scheidet eine solche Entschädigung jedoch dann aus, wenn die Absonderung durch eine vorherige Schutzimpfung hätte vermieden werden können. Dies gilt auch für nicht geimpfte Kontaktpersonen, die in Quarantäne müssen.

„Wir gehen davon aus, dass bis zum 15. September jede und jeder in Baden-Württemberg die Möglichkeit für eine Impfung hatte“, sagte der Amtschef des Sozial- und Gesundheitsministeriums, Prof. Dr. Uwe Lahl, am Donnerstag in Stuttgart (2. September). „Überall im Land wird unkompliziert geimpft, ob bei der Hausärztin oder dem Hausarzt, den Betriebsärztinnen und -ärzten, bis Ende September in den Impfzentren oder auch bei den zahlreichen Vor-Ort-Impfaktionen unserer #dranbleibenBW-Kampagne. Nichtgeimpfte Personen müssen deshalb ab dem 15. September damit rechnen, dass entsprechende Anträge für eine Entschädigung abgelehnt werden. Dies entspricht den Regelungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes.“

Auch bei der Absonderung von Kontaktpersonen, die nicht selbst positiv getestet wurden, wird inzwischen unterschieden. So müssen immunisierte (d. h. vollständig geimpfte oder genesene) Kontaktpersonen nur noch in Ausnahmefällen in Quarantäne – etwa dann, wenn Kontakt zu einer Person bestand, die sich mit einer in Deutschland noch nicht verbreitet auftretenden besorgniserregenden Virusvariante infiziert hat, was derzeit nur auf die Varianten Beta (B.1.351) und Gamma (P.1) zutrifft. In allen anderen Fällen scheidet aktuell die Absonderung für immunisierte Kontaktpersonen regelmäßig aus. Nachdem lange Impfstoffmangel herrschte, ist die verfügbare Impfstoffmenge in Baden-Württemberg so groß, dass jede noch nicht geimpfte erwachsene Person bis spätestens 15. September 2021 einen vollständigen Impfschutz gegen das SARS-CoV-2-Virus erhalten kann. Wer das nun ausreichend verfügbare Impfangebot dennoch freiwillig verstreichen lässt, muss jedenfalls für Absonderungen, die zeitlich nach dem 15. September 2021 liegen, damit rechnen, nach den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes vom Land Baden-Württemberg für den quarantänebedingt erlittenen Verdienstausfall später keine Entschädigung mehr zu erhalten. Dies gilt nicht, wenn eine Schutzimpfung etwa aus medizinischen Gründen nicht in Anspruch genommen werden kann oder wenn die Absonderung im Einzelfall trotz eines gültigen Status als immunisierte Person erfolgt.

MINISTERIUM FÜR SOZIALES, GESUNDHEIT UND INTEGRATION 

Else-Josenhans-Str. 6

70173 Stuttgart

Telefon 0711 123-3550

presse@sm.bwl.de

www.sozialministerium-bw.de

www.baden-wuerttemberg.de

Seit 01.09.2021 ist Christian Kenner der neue Leiter unseres IZV Bauhofes. 

Herr Kenner ist 29 Jahre alt und war bisher beim Bauhof der Gemeinde Durlangen beschäftigt. 

 

Seit 01.09.2021 ist Katharina Bauer die neue Anerkennungspraktikantin im Kindergarten Rottalwichtel. 

Frau Bauer macht eine Ausbildung zur Erzieherin und absolviert ihr einjähriges Anerkennungspraktikum in unserem Kindergarten. 

 

Ebenfalls seit 01.09.2021 macht Jannick Zimmer ein FSJ in unserer Schule bzw. auf unserem Schulbauernhof

Herr Zimmer hat 2021 sein Abitur auf dem Franziskusgymnasium in Mutlangen gemacht und wird ein einjähriges freiwilliges soziales Jahr bei uns absolvieren.


Verabschiedungen

Zum 31.08.2021 verabschieden musste ich unsere bisherige Anerkennungspraktikantin Marie Müller, die ab 01.10.2021 ein Studium beginnen wird. 

Ebenfalls zum 31.08.2021 verabschieden musste ich die FSJlerin unserer Grundschule, Frau Magdalena Ripberger, die zukünftig ebenfalls studieren wird.   

 

Wir wünschen allen neuen und bisherigen Mitarbeiter*innen viel Erfolg und stets das nötige Quäntchen Glück im neuen Tätigkeitsumfeld! 

 

 

Geimpft wird auf Wunsch mit Johnson & Johnson oder mit Biontech (hier ist eine Zweitimpfung erforderlich) 

Es dürfen sehr gerne auch Personen kommen, die nicht Bürger*in unserer Gemeinde sind! 

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Corona-Verordnung - gültig ab 16.08.2021:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/

 

In den letzten Tagen kam es im Gemeindegebiet zu einem Vorfall der zu erhöhter Wachsamkeit – gerade auch jetzt in der Urlaubszeit – aufruft.

Es ist nicht gesichert, dass es sich bei diesem Vorfall tatsächlich um einen versuchten Einbruch oder um das sogenannte „ausspähen“ einer Wohnung gehandelt hat. 

Die Polizei wurde umgehend informiert und hat die Ermittlungen übernommen.

Bitte seien Sie wachsam – explizit auch jetzt in der Urlaubszeit!

Schieben Sie Einbrechern den Riegel vor, damit Sie nach der Urlaubsrückkehr keine böse Überraschung erleben. Deshalb heißt es gerade jetzt:

- Wohnung sichern, aufmerksam sein und die Polizei über den Notruf 110 informieren.

- Seien Sie wachsam gegenüber unbekannten Personen und Fahrzeugen, an ihrem eigenen Haus oder Ihrer eigenen Wohnung sowie an der des Nachbarn, denn gute Nachbarschaft schützt. Im Zweifelsfall rufen Sie sofort die Polizei über den kostenlosen Notruf 110.

- Guter Einbruchschutz und eine schnelle Information der Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen machen potentiellen Tätern das Leben schwer.

Unsere Tipps für Sie:

- Schließen und Verriegeln Sie Fenster und Türen. Nutzen Sie konsequent alle vorhandenen Sicherungen.

- Informieren Sie vertrauenswürdige Nachbarn über Ihre Abwesenheit und einen eventuell beauftragten Haus- oder Wohnungsbetreuer.

- Lassen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung durch eine Person Ihres Vertrauens betreuen und für einen belebten Eindruck sorgen, Briefkasten und Mülltonnen leeren, Rollläden bedienen oder Blumen gießen.

- Deponieren Sie keine Hausschlüssel auf Ihrem Grundstück. Die Verstecke unter der Fußmatte oder im Blumentopf sind auch Einbrechern bekannt.

- Sichern oder Verschließen Sie Gegenstände, die für einen Einbruch genutzt werden könnten, wie Leitern, Werkzeuge, Gartengeräte oder Mülltonnen.

- Schmuck und andere Wertgegenstände gehören in ein Bankschließfach oder ein geprüftes Wertbehältnis.

- Vermeiden Sie allzu gut lesbare Kofferanhänger. Einbrecher erkennen daran, wo sich der nächste Einbruch lohnen könnte. Nutzen Sie klappbare Anhänger.

- Vermeiden Sie öffentlich konkrete Angaben über ihre Urlaubsabwesenheit, beispielsweise auf dem Anrufbeantworter oder in sozialen Netzwerken.

Und wenn Sie in den Sommermonaten zuhause bleiben

- Lassen Sie ein auf Kipp stehendes Fenster oder eine offen stehende Tür nicht unbeobachtet.

- Schließen Sie alle Fenster und Türen, wenn Sie die Wohnung oder das Haus verlassen.

Viele Wohnungseinbrüche scheitern, weil aufmerksame Zeugen schnell und richtig reagierten oder weil Fenster und Türen gut gesichert waren und dem Einbrecher standhielten.

Rufen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen den Notruf 110!

Nehmen Sie kostenlose Beratungsangebote an:

Die polizeiliche Beratungsstelle informiert Sie kostenlos über wirksame Möglichkeiten der Sicherung:

Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle

Waisenhausgasse 1-3

73525 Schwäbisch Gmünd

Telefon 07171/7966503

Email: schwaebisch-gmuend.praevention.kbst@polizei.bwl.de

Ich wünschen Ihnen eine unbeschwerte Urlaubszeit - kommen Sie alle wieder gesund und gut erholt zurück !

Markus Bareis

Bürgermeister

 

Wie viele Einwohner hat Deutschland, wie leben und arbeiten die Menschen? Wo werden neue Schulen gebraucht? Der Zensus 2022 gibt Antworten darauf. Er wird alle 10 Jahre EU-weit durchgeführt und ist maßgebend für viele finanz- und gesellschaftspolitische Entscheidungen. Dabei liefert er wichtige Grundlagen für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

Im Jahr 2022 wird durch die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder mit dem Zensus die größte Bevölkerungsumfrage Deutschlands durchgeführt. Dafür werden für den Zeitraum von Mai bis Juli 2022 im Ostalbkreis zuverlässige Interviewerinnen und Interviewer gesucht. Sie werden im Rahmen der bundesweiten Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung eingesetzt und führen in der Regel jeweils rund 150 Befragungen mit Auskunftspflichtigen vor Ort durch.

In der gesamten Bundesrepublik Deutschland werden nicht mehr als rund zehn Prozent der Bevölkerung befragt. Sie sind dabei gemäß § 25 Zensusgesetz 2022 zur Auskunft verpflichtet.

Ihre Aufgaben:

 Teilnahme an einer Schulung

 Begehungen von Anschriften vor Ort

 Terminankündigungen

 Persönliche Befragung zum angekündigten Termin

 Übergabe von Zugangsdaten zur Online-Selbstauskunft an die auskunftspflichtigen Personen

 Dokumentation der vor Ort festgestellten Ergebnisse

 Übermittlung der Ergebnisse/Unterlagen an die Erhebungsstelle Anforderungsprofil:

 Volljährigkeit und Wohnsitz in Deutschland zum Zensusstichtag (15. Mai 2022)

 telefonische und schriftliche Erreichbarkeit (E-Mail)

 gute Deutschkenntnisse und ggf. weitere Fremdsprachenkenntnisse

 Verschwiegenheit

 Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein

 gewissenhafter Umgang mit vertraulichen Informationen

 sympathisches und sicheres Auftreten sowie ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit

 zeitliche Flexibilität, Mobilität und gute Arbeitsorganisation

Wir bieten Ihnen:

 Neben flexiblen Arbeitszeiten erhalten Sie für die ehrenamtliche Tätigkeit eine steuerfreie Aufwandsentschädigung.

 Eine umfassende Schulung und aktive Betreuung durch die Erhebungsstelle des Landratsamts Ostalbkreis.

Interesse?

Dann richten Sie bitte Ihre Interessenbekundung unter Angabe der Kontaktdaten sowie etwaige Rückfragen schnellstmöglich per Mail an info@taeferrot.de oder per Post an folgende Anschrift:

Gemeinde Täferrot

Durlanger Str. 2

73527 Täferrot

Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie ist Impfen das wichtigste Mittel. Seit dem Impfstart im Ostalbkreis an Silvester 2020 haben inzwischen 175.507 Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises ihre Erstimpfung erhalten. Den vollen Impfschutz haben 141.288 Menschen.

Nur bei einer Durchimpfung von über 80 Prozent der Bevölkerung, für die eine Impfung von der Ständigen Impfkommission empfohlen wird, können wir die sogenannte Herdenimmunität erreichen und eine weitere Corona-Welle im Herbst verhindern.

 

Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) hat das Jahresprogramm 2022 zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) mit Bekanntmachung vom 2. Juli 2021 im Staatsanzeiger ausgeschrieben.

Mit dem ELR hat das Land Baden-Württemberg ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Dörfer und Gemeinden geschaffen. Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten ermöglichen, eine wohnortnahe Versorgung mit Waren und Dienstleistungen sichern sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Ziel des Jahresprogramms 2022 ist, Impulse zur innerörtlichen Entwicklung und Aktivierung der Ortskerne zu setzen. Projektträger und Zuwendungsempfangende können neben den Kommunen beispielsweise auch Vereine, Unternehmen und Privatpersonen sein.

Wo liegen die Förderschwerpunkte?

Im Förderschwerpunkt Grundversorgung steht die Sicherung der örtlichen Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen Bedarfs im Vordergrund. Gefördert werden unter anderem Dorfgasthäuser, Dorfläden, Metzgereien, Bäckereien und Handwerksbetriebe. Zur Grundversorgung können auch Arztpraxen, Apotheken und andere Dienstleistungen im Gesundheitsbereich gehören. Investitionen von Kleinstunternehmen der Grundversorgung und für Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen können mit einem erhöhten Fördersatz von bis zu 30 % (ggf. 35 % bei zusätzlichem CO2-Speicherzuschlag) gefördert werden.

Im Förderschwerpunkt Wohnen/Innenentwicklung werden die Erhaltung und Stärkung der Ortskerne insbesondere durch Umnutzung vorhandener Bausubstanz, Maßnahmen zur Erreichung zeitgemäßer Wohnverhältnisse (umfassende Modernisierungen); innerörtliche Nachverdichtung (ortsbildprägende Neubauten in Baulücken); Verbesserung des Wohnumfeldes, Entflechtung unverträglicher Gemengelagen sowie die Neuordnung mit Baureifmachung von Grundstücken gefördert. Bei eigengenutzten wohnraumbezogenen Projekten liegt der Regelfördersatz bei 30 %. Der Höchstbetrag pro Wohneinheit beträgt grundsätzlich 20.000 € (Modernisierung/Neubau), bei Umnutzungen bis zu 50.000 €. Für den Förderschwerpunkt Wohnen/Innenentwicklung wird etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Mittel im Jahresprogramm 2022 eingesetzt.
Im Förderschwerpunkt Arbeiten werden vorrangig Projekte unterstützt, die zur Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern beitragen. Darüber hinaus sind Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen, die zum Erhalt der dezentralen Wirtschaftsstruktur sowie zur Sicherung und Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen beitragen, förderfähig.

Wer bei Projekten überwiegend ressourcenschonende, CO2 bindende Baustoffe im Tragwerk wie z.B. Holz einsetzt, kann grundsätzlich einen Förderzuschlag von 5 % - Punkten auf den Regelfördersatz und eine erhöhte Maximalförderung bekommen, sofern dies nach beihilfe-rechtlichen Bestimmungen möglich ist.

Anträge auf Aufnahme in das Förderprogramm können ausschließlich von den Städten/Gemeinden gestellt wer-den. Diese Aufnahmeanträge enthalten auch die privaten Projekte.

Das MLR entscheidet im Frühjahr 2022 über die Aufnahme in das ELR.

Daher ist es notwendig, dass die Unterlagen zu den privaten Projekten schnellstmöglich bei der Gemeinde vorliegen.

Sollten Sie ein Projekt planen, für das eine Förderung in Frage kommen könnte, so wenden Sie sich an Bürgermeister Bareis unter Tel. 07175/221 oder per E-Mail: info@taeferrot.de um die erforderlichen Unterlagen abzustimmen.

Es können nur Projekte zur Förderung vorgeschlagen werden, die zeitnah im Anschluss an die Förderentscheidung im Frühjahr 2022 umgesetzt und davor nicht begonnen worden sind.

Weitere allgemeine Informationen über die Fördervoraussetzungen, die Förderhöhe und das Verfahren zur Antragstellung finden Sie unter

https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/laendlicher-raum/foerderung/elr/

oder unter Info Antragstellung bei

https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Land/ELR/Seiten/ELR-Antragstellung.aspx

Täferrot, 09.07.2021

Bareis
Bürgermeister

 

Die Geschäftsbereiche Gesundheit sowie Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung der Kreisverwaltung informieren darüber, dass im Ostalbkreis dieses Jahr bereits mehrere Fälle der Hasenpest  - auch Tularämie genannt -  bei Feldhasen bekannt wurden.

Die Befunde stammen aus den Gebieten Dalkingen, Durlangen und Schwäbisch Gmünd.

Die Tularämie ist eine hochansteckende Zoonose, also eine vom Tier auf den Menschen übertragbare Erkrankung, die durch Bakterien der Art Francisella tularensis hervorgerufen wird. Bei infizierten Tieren kommt es in der Regel in kürzester Zeit zu einer fieberhaften Allgemeininfektion, die mit Abmagerung, Schwäche und Apathie einhergeht. Nicht selten ist damit eine Veränderung des Fluchtverhaltens verbunden. Die Tiere verlieren aufgrund von Entkräftung ihre natürliche Scheu, sodass derartig erkrankte Tiere auch von Hunden oder Kindern gegriffen werden können. Die größte Gefahr geht von verendeten Feldhasen aus. 

Der Kontakt von Hunden mit erkrankten oder verendeten Hasen sollte daher nach Möglichkeit verhindert werden, im Zweifelsfall sollten Hunde an die Leine genommen werden. Im Umgang mit Feldhasen ist grundsätzlich auf gute Hygiene und das Tragen von Einweghandschuhen zu achten. Im Umgang mit erkrankten oder verendeten Tieren sollte zusätzlich ein Mundschutz und Schutzkleidung getragen werden, da der Erreger auch über den Staub aufgenommen werden kann. Wenn nach dem Umgang mit Feldhasen hohes Fieber auftritt, sollte der zuständige Arzt über den Kontakt informiert werden. Bei rechtzeitiger Diagnose ist Tularämie beim Menschen gut behandelbar.

Gerade in Zeiten der Pandemie nutzen Hundebesitzer, Jogger, Fahrradfahrer, Reiter und Spaziergänger gerne Wege und Flächen, die in erster Linie landwirtschaftlichen Zwecken dienen. 

Missverständnissen zwischen Erholungssuchenden und Landwirten können vermieden werden, wenn 
einfache Verhaltensregeln beachtet werden. 

Unterwegs mit Hunden

Die Natur ist verlockend und lädt zu ausgiebigen Spaziergängen mit dem Hund ein. Das 
ist unproblematisch, solange die Hundehalter mit ihren Vierbeinern auf den Wegen bleiben und ihnen keinen 
freien Auslauf auf die Nutzflächen gewähren. Auf dem Feld buddeln Hunde gerne Löcher und können dadurch 
Schäden an Pflanzenbeständen und landwirtschaftlichen Maschinen verursachen. Viele Hundebesitzer sind sich 
zudem nicht bewusst, dass der Hundekot die Ernte und somit die Nahrungs- und Futtermittel verunreinigt. Der
Kot kann eine Infektionsquelle für zahlreiche Krankheiten sein.

Abfall als Gefahrenquelle

Zum respektvollen und umweltbewussten Verhalten gehört es, keine Abfälle in Feld und Flur zu hinterlassen. 
Sie bergen Verletzungs- und Vergiftungsgefahren für die Tiere und können Schäden an landwirtschaftlichen 
Maschinen bewirken. Abfälle in der Natur sind unschön und gefährlich. Sie gehören in den Hausmüll.

Freizeit oder Arbeit? 

Auch an den Sonn- und Feiertagen, wenn viele Leute frei haben, müssen Landwirte wetterbedingt mit ihren 
großen Traktoren und Erntemaschinen auf die Felder fahren. Oft stehen sie unter Zeitdruck ihre Ernte einzufahren. Die Fahrzeuge sind schwer manövrierbar und ein Ausweichen ist nicht ohne weiteres 
möglich. Freizeitsportlern sowie auch kleineren Fahrzeugen fällt es dagegen leichter, rechtzeitig auszuweichen. Nach en neuen Verkehrsregeln dürfen Fahrradfahrer der Fußgänger nur mit einem Mindestabstand von 1,5m überholt werden. Dies ist auf den schmalen Feldwegen meist gar nicht möglich. Deshalb bitten die Landwirte darum, dass dann langsam fahrende Radler oder Fußgänger absteigen und zur Seite gehen, damit der Landwirt mit schwerem Gerät sicher vorbeikommt. 

Betreten der Flächen

Bepflanzte Getreideflächen sehen im frühen Wachstum wie grüne Wiesen aus. Das Betreten dieser Flächen kann jedoch ernste Schäden an den jungen Pflanzen und somit geringere Erträge verursachen. Grundsätzlich dürfen landwirtschaftlich genutzte Flächen während der Vegetationszeit, das ist die Zeit zwischen Saat undErnte, nicht betreten werden. Es gibt ein gesetzliches Betretungsverbot für landwirtschaftliche Flächen während der Vegetationszeit. Egal ob die Flächen eingezäunt sind oder nicht.

Miteinander reden: Jeder hat ein Recht auf Erholung in der freien Natur, aber ebenso die Pflicht, Natur und Landschaft pfleglich zu behandeln. Dazu gehören auch die landwirtschaftlichen Nutzflächen. Für manche sind sie der Ort, um sich zu erholen, für Landwirte sind sie jedoch die Existenzgrundlage. 

Doch wie sieht die Arbeit der Landwirte rund ums Jahr aus? Wie werden die Lebensmittel erzeugt? 

Die örtlichen Landwirte geben gerne Einblick in ihre Produktion und informieren über den Schutzbedarf ihrer Flächen und Wege. Meinungsaustausch und fachliche Informationen bereichern jeden und fördern ein gegenseitiges Verständnis. 

Ihre Bauern in den landwirtschaftlichen Ortsvereinen im Ostalbkreis und dem Landkreis Heidenheim

In unserer Gemeinde werden ab April bis Ende November 2021 Kartierungen von Arten und Lebensraumtypen der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie, weiteren Tieren (Vögel, Insekten) und/oder Pflanzen durchgeführt. Die Kartierungen finden auf wenigen Stichprobenflächen überwiegend im Außenbereich unserer Gemeinde statt.

Die Untersuchungen erfolgen im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg LUBW. Eine Zuordnung von Ergebnissen zu Grundstückseigentümern oder Bewirtschaftenden findet bei der Erfassung und Auswertung der Kartierungen nicht statt. Es werden auch keine dauerhaften Markierungen auf der Fläche vorgenommen.

Im Rahmen dieser Erhebungen ist es den Kartierenden als Beauftragte der LUBW grundsätzlich erlaubt, Grundstücke ohne vorherige Anmeldung zu betreten
(§ 52 Naturschutzgesetz)
. Die Kartierenden betreten nur Grünlandflächen und Wald im Außenbereich bzw. nutzen das vorhandene Wegenetz. Die von der LUBW beauftragten Personen haben eine Kartierbescheinigung, die sie im Gelände mit sich führen.

Die Kartierenden sind in der Regel alleine im Gelände unterwegs, der gebotene Mindestabstand wird eingehalten. Bei der Kartierung werden in jedem Fall die derzeit geltenden Vorgaben zur Kontaktbeschränkung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus eingehalten.