Seit dem 22. Februar 2021 hat das Personal an Schulen, Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege die Möglichkeit, sich zweimal pro Woche anlasslos auf das Coronavirus testen zu lassen. Das Land übernimmt die anfallenden Kosten. Das im Laufe der Corona-Pandemie von der Landkreisverwaltung gemeinsam mit den Kreisärzteschaften sowie der Kassenärztlichen Vereinigung und den Hilfsorganisationen eingerichtete Netzwerk zur Durchführung von Corona-Tests wurde dafür innerhalb weniger Tage gemeinsam mit den Städten und Gemeinden ausgebaut.

„Ab sofort können sich Beschäftigte, die in Schulen, Kitas und in der Kindertagespflege tätig sind, wohnortnah und unkompliziert testen lassen“, erklärt Landrat Dr. Joachim Bläse. „Dank der Unterstützung der niedergelassenen Ärzte und Apotheker konnten wir sehr kurzfristig das Testangebot vor Ort in den Kommunen ausweiten. Spontan haben sich seit vergangener Woche 86 Arztpraxen und Apotheken über den gesamten Landkreis hinweg bereit erklärt, die kostenlosen Corona-Antigen-Testungen durchzuführen. Durch dieses Engagement ist es nun möglich, unsere Teststrukturen weiter zu dezentralisieren, was in unserem Flächenlandkreis äußerst wichtig ist, um den Zugang niederschwellig zu gestalten und die Zahl der Testungen zu erhöhen.“

Die Antigen-Testungen in Arztpraxen und Apotheken werden nur bei asymptomatischen Menschen durchgeführt. Wer typische Erkältungssymptome oder Symptome einer Covid-19-Infektion hat wie Halskratzen, trockenen Husten oder Fieber muss sich weiterhin zunächst an seinen Hausarzt, eine der Corona-Schwerpunkt-Praxen oder an die Fieberambulanz in der Alten Musikschule in Aalen wenden. Letztere bietet für Patienten mit akuten Atemwegsinfektionen an einzelnen Tagen der Woche eine Sprechstunde an. Kontaktinformationen gibt es auf der Internetseite des Ostalbkreises unter „Aktuelles zum Coronavirus“.

Landrat Dr. Bläse sieht den Ostalbkreis mit der erweiterten Teststruktur gut vorbereitet für den Fall, dass kostenlose Corona-Antigen-Testungen künftig für einen weiteren Personenkreis möglich werden sollten. „Einzelne Städte und Gemeinden im Kreis haben den Bedarf vor Ort geprüft und zusätzlich weitergehende Testzentren organisiert, was unserem Corona-Netzwerk ebenfalls zugute kommt“, dankt Bläse den Kommunen für ihren Schulterschluss. „Seit diesem Montag steht fest, dass wir auch Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher impfen können. Die Kombination der verstärkten anlasslosen Testung mit der vorgezogenen Impfung stimmt mich zuversichtlich, dass die schrittweise Öffnung der Schulen und Kitas gelingen kann.“

INFO:

Eine Übersicht über die Arztpraxen und Apotheken im Ostalbkreis, die kostenlose Antigen-Tests für Personal an Schulen, Kitas und Kindertagespflege durchführen, gibt es

- unter www.ostalbkreis.de, Aktuelles zum Coronavirus - Testmöglichkeiten für Beschäftigte in Schulen/Kindertageseinrichtungen (Deeplink: https://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=36&_sub1=31788&_sub2=32062&_sub3=292448&_sub4=309430&id=309431 ) sowie

- im COVID-19 Dashboard des Ostalbkreises durch Anklicken der jeweiligen Kommune in der Karte.
 

Mit Beschluss vom 13. Februar 2021 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 15. Februar 2021 bzw. 22. Februar 2021 in Kraft.

Die aktuell gültige Verordnung finden Sie unter: 

Aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Die Krankenkassen in Baden-Württemberg und das Ministerium für Soziales und Integration einigen sich auf Regelungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die nicht selbstständig zu einem der Impfzentren gelangen können. Demnach kann jeder, der auch heute schon beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, auch für den Weg zum Impfzentrum die Möglichkeit einer sogenannten Krankenfahrt nutzen. In diesen Fällen sollte grundsätzlich eine ärztliche Verordnung vorliegen, die beim Hausarzt auch telefonisch erfragt werden kann. In der ersten Gruppe der lmpfberechtigten sind Menschen, die älter als 80 Jahre sind.

Sozialminister Manne Lucha begrüßt die Einigung: ,,Ich bin sehr froh, dass wir den Menschen mit eingeschränkter Mobilität nun eine unbürokratische Möglichkeit eröffnen, die Impfzentren im Land zu erreichen. Dies ist umso wichtiger, weil in den nächsten Wochen und Monaten deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung stehen soll und die Impfzentren im Land dann wesentlich stärker ausgelastet sein werden."

Seitens der Krankenkassen betont Johannes Bauernfeind, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg: ,,Die gesetzlichen Krankenkassen sorgen seit Beginn der Pandemie gern und mit großem Engagement dafür, einen bestmöglichen Schutz für exponierte und vulnerable Gruppen zu ermöglichen und gleichzeitig die Weiterverbreitung des Virus möglichst effektiv zu verhindern. Dazu zählt auch, dass diese Gruppen möglichst ohne große Hindernisse die Impfzentren erreichen."

Biggi Bender, Leiterin der vdek-Landesvertretung  Baden-Württemberg,  betont  für die B 52-Verbändekooperation im Land: ,, Mit dieser Einigung zeigen die verantwortlichen Institutionen erneut, dass angesichts der Pandemie schnelle und unbürokratische Wege möglich sind. Wir alle wollen, dass die Pandemie möglichst schnell zu Ende ist, die Impfung ist dabei ein sehr wichtiger Baustein. Deshalb muss auch garantiert sein, dass ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen ihren Impftermin wahrnehmen können."

Aufgrund §79 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg hat der Gemeinderat der Gemeinde Täferrot am 27.01.2021 die  Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2021 beschlossen. Die Haushaltssatzung 2021 wurde vom Landratsamt Ostalbkreis auf ihre Gesetzmäßigkeit geprüft.

Mit Erlass vom 02.02.2021 wurde die Gesetzmäßigkeit für das Haushaltsjahr 2021 gemäß § 121 Abs.2 GemO bestätigt.

Die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan 2021 liegt in der Zeit von Montag, den 15.02.2021 bis Mittwoch, den 03.03.2021 während der Öffnungszeiten, und zwar:

Montag, Mittwoch und Freitag  08.00 Uhr bis            12.00 Uhr

Montag und Mittwoch              14.00 Uhr bis            18.00 Uhr

auf dem Rathaus Täferrot, Durlanger Straße 2, 73527 Täferrot, im Foyer des Erdgeschosses zur Einsichtnahme aus.