Der nächste bundesweite Warntag findet am 8. Dezember 2022 statt. An diesem Aktionstag erproben Bund und Länder sowie die teilnehmenden Kreise, kreisfreien Städte und Gemeinden in einer gemeinsamen Übung ihre Warnmittel.

Ab 11:00 Uhr aktivieren die beteiligten Behörden und Einsatzkräfte unterschiedliche Warnmittel wie z. B. Radio und Fernsehen, digitale Stadtanzeigetafeln oder Warn-Apps. Die Probewarnmeldung wird erstmals auch über Cell Broadcast verschickt und darüber rund die Hälfte aller Handys in Deutschland direkt erreichen.

Auf diese Weise werden die technischen Abläufe im Fall einer Warnung und auch die Warnmittel selber auf ihre Funktion und auf mögliche Schwachstellen hin überprüft. Im Nachgang werden von den Verantwortlichen gegebenenfalls Verbesserungen vorgenommen und so das System der Bevölkerungswarnung sicherer gemacht.

Der bundesweite Warntag dient weiterhin dem Ziel, die Menschen in Deutschland über die Warnung der Bevölkerung zu informieren und sie damit für Warnungen zu sensibilisieren.

Weietre infos erhalten Sie unter: www.warnung-der-bevoelkerung.de

Das Sozialministerium hat die Corona-Verordnung Absonderung angepasst. Statt der Isolationspflicht gilt nun eine Maskenplicht bei Kontakt mit nicht zum Haushalt gehörenden Personen. 

Bereits vergangenen Freitag, 11. November 2022 hatten die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein eine neue Phase im Umgang mit der Pandemie eingeläutet und sich auf gemeinsame Empfehlungen zur Lockerung der Absonderungsregeln verständigt. Am 15. November 2022 hat das baden-württembergische Sozial- und Gesundheitsministerium die entsprechende Corona-Verordnung zur Absonderung veröffentlicht, sie tritt am 16. November 2022 in Kraft.

Wer künftig in Baden-Württemberg positiv auf das Coronavirus getestet wird, muss sich ab Mittwoch, 16. November nicht mehr wie bisher verpflichtend für mindestens fünf Tage in häusliche Isolation begeben.

Die neuen Regelungen sehen bei positiv getesteten Personen vielmehr grundsätzlich eine Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung vor.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: CoronaVO Absonderung: Baden-Württemberg.de (baden-wuerttemberg.de)

Bei einem Festakt am Dienstag, 15.11.2022 im Mutlanger Forum blickten die Gemeinden Mutlangen, Spraitbach, Durlangen, Ruppertshofen und Täferrot auf das erfolgreiche Miteinander seit 50 Jahren im Gemeindeverwaltungsverband Schwäbischer Wald zurück.

Die Begrüßung zur Feierstunde (an der neben Bürgermeistern und Gemeinderäten aus dem Verbandsgebiet als Gäste auch Repräsentanten der benachbarten Verwaltungsverbände sowie der Landrat und die Landtagsabgeordnete Martina Häusler teilnahmen) oblag dem turnusgemäß amtierenden Verbandsvorsitzenden Peter Kühnl. Gemeinsam erfreute man sich darüber, dass das erfolgreiche Miteinander beim Festakt durch eine von allen Musikvereinen aus dem Verbandsgebiet gebildete Kapelle symbolisiert wurde. Mit dem Eröffnungstitel „In Harmonie vereint“ kam das gute Miteinander der Mitgliedsgemeinden zum Ausdruck.

Im Jahr 1970 wurde ein wichtiger Schritt begangen, als sich zunächst die drei Gemeinden Mutlangen, Spraitbach und Ruppertshofen zusammenfanden und den Verband auf den Weg brachten. 1972 stiegen die Gemeinden Durlangen und Täferrot mit ein, sodass mit den fünf Gemeinden (mit heute zusammengenommen etwa 16 000 Einwohnern) eine starke Gemeinschaft als "Gemeindeverwaltungsverband Schwäbischer Wald" gebildet wurde. 

Das Gruppenbild zeigt (von links) die Bürgermeister Markus Bareis (Täferrot), Johannes Schurr (Spraitbach), Dieter Gerstlauer (Durlangen), Verbandsgeschäftsführer Bernhard Deininger, die beiden Alt-Bürgermeister Walter Zepf (Spraitbach) und Werner Bruckmeier (Täferrot) – diese beiden waren 1972 an der Vertragsunterzeichnung beteiligt – sowie Bürgermeisterin Stephanie Eßwein (Mutlangen), Bürgermeister Peter Kühnl (Ruppertshofen) und Landrat Dr. Joachim Bläse

Am Sonntag, 13.11.2022, fand auf dem Friedhof in Täferrot die Gedenkfeier zum diesjährigen Volkstrauertag statt. 

Unter Mitwirkung des Posaunenchors, Pfarrer Uwe Bauer, einer Fahnenabordnung unseres Gesangsvereins und des Vorsitzenden des VdKs Tierhaupten, Walter Hillebrand, gedachten wir neben den gefallenen und vermissten aus unserer Gemeinde den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft, Vertreibung, Verfolgung und Hass. 

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und Besuchern! 

Markus Bareis

Bürgermeister

Zum 01.11.2022 hat unser bisheriger Revierförster Max Kronmiller sein Amt an den zukünftigen Revierförster Christoph Veile übergeben. 

Bereits vor einigen Tagen durfte ich beide bei uns im Rathaus zu einem ersten kennenlernen begrüssen (Mitte: Christoph Veile). 

Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Christoph Veile und wünschen Max Kronmiller an neuer Wirkungsstätte viel Erfolg! 

Sie erreichen Herrn Veile:

christoph.veile@ostalbkreis.de

Landratsamt Ostalbkreis
Dezernat III - Wald und Forstwirtschaft
Forst-Außenstelle Schwäbisch Gmünd
Haußmannstraße 29
73525 Schwäbisch Gmünd

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

es ist leider nicht mehr 5 vor 12, sondern mittlerweile sogar 2 vor 12.

Vielleicht sind Sie von meinen Worten überrascht – ich muss jedoch leider diese deutlichen Worte an Sie richten, da ich sozusagen mit dem Rücken zur Wand stehe und alle bisherigen Aufrufe leider nur vereinzelt den gewünschten Erfolg erzielt haben.

Auch wenn es in weiten Teilen unserer Bevölkerung vielleicht gar nicht so wahr genommen wird, kommen derzeit deutlich mehr Flüchtlinge als jemals zuvor zu uns nach Deutschland und damit auch in den Ostalbkreis. Flüchtlinge aus der Ukraine, aber auch aus vielen anderen Ländern.

Die Unterbringung dieser Flüchtlinge gestaltet sich derzeit immer schwieriger und auch der Druck auf unsere kleine Gemeinde diesbezüglich wächst immer mehr. Obwohl wir derzeit bereits 12 Flüchtlinge aus der Ukraine beherbergen sind wir aufgefordert weitere Flüchtlinge – nicht nur aus der Ukraine - aufzunehmen.

Diese Aufforderung ist mittlerweile keine „sollte“ oder „könnte“ Frage mehr, sondern eine Pflicht!

Fakt ist: Sollte es mir in den nächsten Wochen nicht gelingen Wohnraum für Flüchtlinge in unserer Gemeinde anzumieten und dort Flüchtlinge unterzubringen, werde ich zeitnah aufgefordert werden, dass ich anderweitigen Wohnraum kurzfristig organisieren muss. Dies kann zum Beispiel der kurzfristige Ankauf einer Wohnimmobilie oder die Errichtung und der Betrieb eines „Containerdorfes“ sein. Allerdings wird es, sollte auch diese Möglichkeit kurzfristig scheitern, erforderlich sein, dass ich Flüchtlinge z. B. in unserer Werner-Bruckmeier-Halle unterbringen muss. Dass dies riesige Einschnitte in Bezug auf den Schul- und Vereinssport sowie auf das gesellschaftliche Leben in unserer Gemeinde bringt erklärt sich leider von selbst.

Meine Bitte an Sie: Melden Sie mir bitte Wohnraum (keine einzelnen Zimmer mit gemeinsamer Nutzung von Bad und / oder Küche,... da eine langfristige Unterbringung angestrebt ist) den Sie vermieten können und wollen.

Helfen Sie bitte unserer Gemeinde – und vor allem auch den geflüchteten Menschen für eine menschenwürdige Unterbringung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe und Ihre Unterstützung!

Markus Bareis

Bürgermeister